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Wie ein Marktrisikomodell funktionieren sollte

Thema: BSA-Strategie (BSA: Branchenspezifische Aktienstrategie)

Nachdem ich nun mehrere Beiträge über Countertrend-Signale gemäss der NET-Strategie geschrieben habe, hier ein Beitrag zur BSA-Strategie.

Eine Beschreibung, worin die wesentlichen Unterschiede der BSA-Strategie gegenüber der NET-Strategie (NET = Nachhaltig erfolgreich traden = Buch von Faik Giese) liegen, finden Sie > hier <.

Was die Long-Seite (Kaufseite) von Aktien betrifft, greife ich ausschliesslich auf die BSA-Strategie zurück – zumindest was die positiven Marktphasen betrifft.

Eine wesentliche Rolle spielt allerdings die NET-Strategie (konkret das Übergeordnete Marktmodell) im Short Selling Bereich – was in diesem Beitrag aber nicht weiter thematisiert wird.

 

Zum Marktrisikomodell gemäss BSA-Strategie:

Für die Beurteilung des aktuellen Marktumfelds greift das Marktrisikomodell auf mehrere Komponenten zurück, von denen die technische Seite die Hauptkomponente darstellt (weitere Komponenten: Makroökonomische, monetäre sowie Sentiment-Modelle und Sondersituationen).

Das Modell unterscheidet zwischen einem positiven und einem negativen Marktumfeld.

Positiv bedeutet, dass Einzelaktien gekauft werden können. Die Selektion basiert auf chart-technischen, fundamentalen und branchenabhängigen Kriterien.

Während roter Marktphasen wird auf einen Einstieg (Kauf) verzichtet.

Die folgende Grafik zeigt den Russell 3000 Index als Repräsentanten des breiten Aktienmarkts sowie die Hauptkomponente des Marktrisikomodells.

US Stock Market Data provided by Norgate Data

Das Modell wurde bereits am 5. Oktober negativ. Spätestens ab diesem Zeitpunkt (in der Praxis bereits einige Tage früher) erfolgten keine Einstiege mehr.

Weitere Details erfahren Sie im freien Webinar, am 3. Januar 2019, für das Sie sich hier anmelden können.

Fazit:

Das zur BSA-Strategie gehörende Marktrisikomodell hat einmal mehr seinen praktischen Nutzen gezeigt und frühzeitig vor der Marktkorrektur auf „negatives Marktumfeld“ umgeschaltet.

Es hat wesentlich dazu beigetragen, dass sogar (!) diese Long-Komponente meines Strategie-Repertoires, welches aus Short Selling, Event-Driven und eben der BSA-Strategie besteht, selbst in diesem Börsenjahr einen positiven Beitrag zu der überzeugenden Gesamtperformance des Jahres 2018 geleistet hat.

 

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